Slow Play beim Poker - Trapping, Monster verstecken & Value maximieren

Slow Play bedeutet, eine starke Hand passiv zu spielen, um den Gegner in die Falle zu locken. Statt zu betten, checkst oder callst du, um spaeter mehr zu gewinnen.

Slow Play Definition

Slow Play (auch "Trapping") ist das absichtlich passive Spielen einer starken Hand, um Gegner zum Bluffen zu bringen oder ihnen die Chance zu geben, Second-Best Haende aufzubauen.

Wann Slow Play sinnvoll ist

Gute Slow Play Situationen

  • Extrem starke Hand: Nuts oder nahe dran
  • Trockenes Board: Wenig Draws moeglich
  • Aggressiver Gegner: Wird selbst betten
  • Heads-Up: Nur ein Gegner
  • Du hast Position: Kannst spaeter kontrollieren

Slow Play Beispiel

Du: A♠ A♥
Board: A♦ 7♣ 2♠ (trockenes Board)
Situation: Du flopped Top Set, Gegner ist aggressiv

Slow Play moeglich: Check, lass ihn bluffen.

Wann NICHT Slow Play

Schlechte Slow Play Situationen

  • Nasses Board: Viele Draws (flush, straight)
  • Multiway Pot: Zu viele Gegner
  • Passiver Gegner: Wird nicht betten
  • Board kann sich verschlechtern: Zu viele Gefahrkarten
  • Kleiner Pot: Nicht viel zu gewinnen

Kein Slow Play Beispiel

Du: K♠ Q♠
Board: K♥ J♠ T♠ (nasses Board!)
Situation: Du hast Top Pair + Flush Draw

KEIN Slow Play! Zu viele Draws - Value Bet sofort!

Slow Play Risiken

Risiko Beschreibung
Board wird gefaehrlich Gegner komplettiert Draw
Gegner checkt durch Du gewinnst weniger
Kein Action Gegner gibt auf
Bad Beat Gegner saugt dich aus

Slow Play vs. Value Bet

Aspekt Slow Play Value Bet
Beste Board-Textur Trocken Nass
Gegner-Typ Aggressiv Passiv/Calling Station
Position In Position Beide moeglich
Handstaerke Absolute Nuts Starke bis sehr starke Hand

Trapping-Techniken

  • Check-Call: Gegner betten lassen, nur callen
  • Check-Raise: Checken, dann raisen
  • Small Bet: Kleiner Bet um Raise zu induzieren
  • Flat Call: 3-Bet-Situation nur callen

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